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Landing-Pages: ... und Action!

Landing-Pages liefern Informationen zu einem bestimmten Produkt oder zu einer besonderen Aktion in kondensierter Form. Gleichzeitig sollen sie Interessenten zu einer bestimmten Handlung anregen. Sie sind deshalb thematisch klar umrissen, übersichtlich und ansprechend gestaltet und bieten interaktive Elemente, wie Formulare zur Adresseingabe, Links zum Download oder zum Kauf des betreffenden Produkts. Da sie über einen anderen Werbeträger oder die Suchmaschinenergebnisse für spezifische Schlüsselwort-Kombinationen angesteuert werden, ist es wichtig, dass die Zielseite auch den dort geweckten Erwartungen entspricht und auf ablenkende Elemente möglichst verzichtet.

Mikrosites

Mikrosites bündeln innerhalb eines bestehenden, größeren Angebots Informationen zu einzelnen Themenbereichen oder Produkten. Sie können deshalb, was Aufbau und Navigation betrifft, eingängiger und einfacher gestaltet werden, als die Hauptseiten. Sie bieten aber im Vergleich zu reinen Landing-Pages die Möglichkeit, komplexere Sachverhalte darzustellen und sind deshalb auch für Produkte geeignet, bei deren Kauf für die Interessenten mehr Informationen bereitgestellt werden müssen.

Was sind QR-Codes?

QR steht für Quick Response – schnelle Antwort. Bei QR-Codes handelt sich um ein quadratisches Feld mit dunklen und weißen Punkten, in dem Informationen binär so kodiert werden, dass sie optisch wieder ausgelesen werden können. Markierungen an drei Ecken zeigen die richtige Ausrichtung. Die Kapazität reicht von 21 x 21 bis 177 x 177 Punkten mit jeweils vier Fehlertoleranzstufen. Insgesamt lassen sich in der höchsten Punkt-Auflösung bei gleichzeitig niedrigster Fehlertoleranz so zum Beispiel 4296 alphanumerische Zeichen kodieren.

Immer mehr Deutsche nutzen QR-Codes

Die Zahl der Smartphone-Nutzer, die ihr Telefon zum Scannen von QR-Codes benutzen steigt. In Deutschland hat sie sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt (Quelle: comscore.com). Ihr Anteil liegt bei immerhin 20% der ebenfalls noch wachsenden Zahl derjenigen, die eines der modernen Telefone besitzen.

Wozu QR-Codes?

Den größten Anreiz, das Telefon zu zücken, um einen QR-Code zu fotografieren und zu scannen, boten für die Nutzer dabei mit großem Abstand Produktinformationen (über ¾ der Scans) gefolgt von Informationen zu Veranstaltungen.

Weitere mögliche Aktionen, auf die die Codes verweisen können, die aber bislang einen weitaus geringeren Anteil der erfolgten Scans umfassen, sind Coupon-Aktionen, besondere Angebote, Zusatzinformationen zu Umgebung und Sehenswürdigkeiten oder aber der Download von Apps.

QR-Codes in traditionellen Werbemitteln: Was ist zu beachten?

Foto: Evgeniya Porechenskayas © shuterstock.com

QR-Codes richten sich an Benutzer mobiler Endgeräte. Sie sollen ihnen z. B. die mühsame Eingabe langer Internetadressen auf Bildschirmtastaturen ersparen. Dennoch muss der Nutzer zunächst aktiv werden. Die Neugier oder der Anreiz, sich die zusätzlichen Informationen zu beschaffen, muss also stark genug sein. Hat man erst einmal erreicht, dass die Interessenten den nötigen Aufwand betreiben, sollte das Ziel des kodierten Links auch eine Seite sein, die sich auf mobilen Endgeräte problemlos bedienen und anschauen lässt. Sie sollte übersichtlich, nicht zu komplex und klar strukturiert sein. Außerdem führt QR-Code günstigstenfalls direkt auf eine Landing-Page oder eine spezielle Mikrosite für die Aktion oder das Produkt. Denn die Zielseite sollte den Erwartungen entsprechen, die Sie mit Ihrer Anzeige, Ihrem Plakat usw. geweckt haben. Auf die allgemeine Startseite sollte sie nur verweisen, wenn das Ziel auch tatsächlich darin besteht, die Website bekannt zu machen.
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Eine Antwort für viele Endgeräte: Responsivität

Bereits seit Jahren standen Webentwickler bei der konkreten Gestaltung vor immer wieder ähnlichen, konkret aber immer neuen Problemen: Sie mussten eine Vielzahl von möglichen Bildschirmauflösungen und Browsern in unterschiedlichen Versionen berücksichtigen. Dass ein Satz, wie „Diese Website wurde entwickelt für ....“ nicht akzeptabel ist, wie er Ende der 1990er Jahre unter manchen Seiten stand, als ja die Situation eigentlich noch recht überschaubar war, dürfte klar sein. Also schlug man sich jahrelang mit Browserweichen, Browser- und CSS-Hacks oder Workarounds zur Umgehung der Schwächen und Eigenheiten der einzelnen Browser durch. Die Zahl der im Web geteilten und diskutierten Lösungen für Einzelprobleme zeugt von der Unübersichtlichkeit der Situation genauso wie von der ungemeinen Stärke der Community beim Teilen von Ressourcen: denn im Austausch mit anderen wurde für das jeweilige Problem meist mehr als eine funktionierende Lösung gefunden. Aber das war, bevor die mobilen Anzeigegeräte es zu allgemeiner Verbreitung gebracht hatten.

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Prinzipiell wäre es natürlich möglich die bisher verfolgten Strategien weiter zu verfolgen und zum Beispiel parallel eigene Sites für die großen Gruppen von Endgeräten zu erstellen. Also eine Site für Desktopgeräte, eine für i-phones, -pads, Android-Smartphones, Tablets etc. Allerdings erfordert es nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, wie groß der Aufwand für eine komplexe, häufig aktualisierte Site werden würde. Und die Zahl der unterschiedlichen, möglicherweise relevanten Geräte wird weiter steigen.

Welchen Ansatz also wählen? Das wichtigste Schlagwort, das in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird, lautet Responsivität. In den Bereich der Webentwicklung übertragen bedeutet dieser aus Medizin und Psychologie entlehnte Begriff, dass Seitenaufbau und –struktur auf die Anforderungen des Endgeräts antworten. Die Punkte, die hier berücksichtigt werden müssen, sind zum Beispiel die Gerätegröße ansich, die Bildschirmauflösung und, wegen der neuen mobilen Geräte, ebenfalls die Orientierung (Wechsel zwischen Quer- und Hochformat) sowie die Art der Eingabe und Navigation (Fingergesten, Sprache, Tastatur). Damit dürfte in Zukunft kein Weg mehr an den neuen Standards html5 sowie css3 mit der Möglichkeit von eigenschaftsspezifischen Stylesheets (media queries) vorbeigehen.
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eBook Symbol

Was ist das eBook-Format der Zukunft?

Wenn für den Druck auf Papier bestimmte und in gängigen Textverarbeitungs- und Layoutprogrammen erstellte Dokumente online ausgetauscht oder bereitgestellt werden, geschieht das bislang meistens in Form einer pdf-Datei. Wenn es um die elektronische Publikation von Dokumenten geht, die auf Lesegeräten, Smartphones und Tablet-PCs gelesen werden sollen, kommen je nach Plattform, über die veröffentlicht werden soll, aber neben anderen Formaten z. B. auch das epub- oder das für amazon erforderliche mobi-Format in Frage.

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Beim Austausch elektronischer Dokumente für die Anzeige auf Desktop-Geräten liegen die Vorteile des pdf-Formats auf der Hand: Beinahe jeder – also auch der unerfahrenere Nutzer – kennt es. Und aufgrund der weiten, plattformübergreifenden Verbreitung des Acrobat Readers sowie der im allgemeinen guten Versionssicherheit kann man sich in der Regel recht sicher sein, dass die Gegenseite das Dokument öffnen kann und dieses auch in der gewünschten Weise ohne fehlende Seitenelemente ansehen kann. Weiterhin bietet es zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten, die es z. B. auch für die Weitergabe von Druckdaten und untereinander verlinkten Dokumenten geeignet machen.

Mittlerweile kommen aber sehr unterschiedliche Endgeräte für die Anzeige in Frage. Eine Möglichkeit des Umgangs mit den daraus resultierenden Problemen ist die Veröffentlichung der Dokumente als sogenannte App und den Vertrieb über die entsprechenden Kanäle. Für die Veröffentlichung als digitales Buch, das für die Anzeige auf Handhelds, mobilen Endgeräten und Readern bestimmt ist, kommen eine Reihe weiterer Formate in Betracht.

So bietet zum Beispiel das ePub-3-Format einen mit pdf-Dateien vergleichbaren Umfang von Möglichkeiten und unterstützt Sound und Interaktivität. Vom jeweiligen Lesegerät ist abhängig, ob Notizen und Lesezeichen gesetzt werden können. Interessant für die Zukunft könnte das Format vor allem werden, da es auf html5 setzt und bereits einige Elemente aus css3 unterstützt. Deshalb können je nach Endgerät unterschiedliche Darstellungsformen vorgesehen werden (allerdings unterstützen nicht alle Reader den Standard bereits). Für den Vertrieb über Amazon und die Kindle-Plattform müssen die Dokumente in das Dateiformat mobipocket (*.mobi, *.prc) umgewandelt werden.

Hiermit ist bereits der Wehmutstropfen angesprochen, der die Freude beim Veröffentlichen digitaler Inhalte in Form einer App oder eines eBooks trüben kann: die Bindung an einen Vertriebskanal sowie die damit verbundenen Einschränkungen, Hürden und Kosten. Die teilweise seltsamen Blüten, die die DRM-Politik der verschiedenen Akteure treibt, vereinfachen die Situation nicht.

Wer sich also nicht binden möchte und ebenfalls nicht auf die Vertriebskanäle zurückgreifen will, hat mit html5 und css3 immerhin bereits jetzt die Möglichkeit, browserbasierte Magazine für Tablets zu entwickeln, da diese ja in den meisten Fällen auf eine Webkit-Engine setzen, die den Einsatz der neuen Techniken unterstützt.
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Drucksachen - Werbeträger mit nachhaltiger Wirkung

Längst ist klar, dass kein Unternehmen, das etwas auf sich hält, heute noch auf einen eigenen Webauftritt verzichten kann. Nahezu alle sind im Netz vertreten und viele haben sich inzwischen auch dafür entschieden, sich auf den großen Plattformen sozialer Netzwerke darzustellen. Das bindet ungemein viele Ressourcen und in der Euphorie über die neuen Möglichkeiten wird eine andere Frage oftmals kaum gestellt: Können wir eigentlich in Zukunft auf die traditionellen Werbeträger verzichten? Und die Antwort lautet ganz eindeutig: Nein, Print ist unverzichtbar!

Worin liegt nun der Vorteil gedruckter Werbeträger? Auch hier ist die Antwort ebenso einfach wie überzeugend: Zeitschriften, Flyer, Broschüren und Kataloge kann man anfassen.

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Und weil dadurch nach neueren Untersuchungen mehr und andere Hirnareale angeregt werden als beim Lesen und Schauen am Bildschirm, bleiben die Botschaften besser und nachhaltiger im Gedächtnis.

Die Möglichkeit, gedruckte Werbung heute sehr flexibel einsetzen zu können ist ein weiterer Grund, der für einen kombinierten Einsatz der verschiedenen Medien spricht. Was noch vor einigen Jahren auf Grund hoher Druckkosten und eingeschränkter Möglichkeiten kaum oder gar nicht in Frage kam, ist heute kein Problem mehr: Ob personalisierte Sendungen, Klein- oder Kleinstauflagen - auch in diesem Bereich lassen sich Etats sehr zielgenau einsetzen.

Für die Pflege dauerhafter Kundenbeziehungen oder auch im Falle höherer Informationsdichte ist Papier also keineswegs aus dem Rennen. Gerade in Kombination mit Aktionen in Onlinemedien kann es seine Stärken voll ausspielen.

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Fazit: Wer erfolgreich werben möchte, kommt am Papier auch in Zukunft nicht vorbei!


 

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